Der Riesenschnauzer

 

Der Riesenschnauzer ist ein großer, kräftiger, harmonisch gebauter, rauhaariger Hund mit typischem Kennzeichen am Fang. Ein nicht zu weichen Bart und buschige Brauen charakterisieren den Kopf.

Die erstrebenswerte Widerristhöhe beträgt beim Rüden 65-70 cm und bei der Hündin 60-65 cm. Bei der Einschätzung des Riesenschnauzers entscheidet weniger das Zentimetermaß, als die  gut proportionierte, quadratische Gesamterscheinung.

Der Riesenschnauzer kommt in zwei Farbschlägen vor, einmal in der wesentlich stärker verbreiteten Farbe Schwarz und zum anderen in Pfeffer-Salz.

Ursprünglich benutzte man den Riesenschnauzer im süddeutschen Raum zum Hüten von Viehherden und zum Schutz gegen feindliche Angriffe.

Erstmals ausgestellt wurde der Riesenschnauzer 1909 in München und in Jahr 1923 gab man erste Rassekennzeichen heraus, die sofort ein klares Zuchtziel vorgaben, das dem heutigen Riesenschnauzer sehr glich. 

Ruhe und Besonnenheit, gepaart mit Temperament und unerschrockenem Draufgängertum, großer Lerneifer, Schnelligkeit, Ausdauer, sowie Widerstandskraft gegenüber Witterungseinflüssen und seine unbestechliche Treue zu den Menschen seiner Umwelt, zählen zu den erwünschten Eigenschaften.

Seine wertvollen Charaktereigenschaften und hervorragenden Leistungen machen den Riesenschnauzer zu einem universell einzusetzenden Familien-, Begleit-, Sport-, Gebrauchs- und Diensthund. Bereits 1925 erfolgte die offizielle Anerkennung als Diensthund.

Zur Pflege des Riesenschnauzers gehört das regelmäßige Trimmen des Fells, also das Entfernen abgestorbener Haare und Scheren nachwachsender Haare, was etwa zwei bis drei mal im Jahr erforderlich ist.

Ansonsten benötigt der Riesenschnauzer, wie andere Hunde auch, nur das tägliche Bürsten des Körpers.