April 1952 trafen sich fünf Hundeliebhaber aus Auerbach/Erzg. und berieten wie sie ihr Hobby, die sportliche Beschäftigung mit ihren Hunden, praktisch und organisatorisch vereinen könen. Sieben Jahre nach dem zweiten Weltkrieg, waren dafür die Bedingungen mehr als bescheiden. Über Lebensmittelmarken wurde die Versorgung der Bevölkerung im Grundsortiment gesichert. Hundefutter oder gar Ausbildungsmaterial gab es nicht. Die Sportbewegung an sich war gerade in den Kinderschuhen, und wer dachte da schon an Hunde- oder gar Abrichteplätze. Das genetische Potential für den leistungsorientierten Hundesport hatte in den letzten Jahren des Krieges, mehr als gelitten. Praktisch und theoretisch (vom Wissen) war es die Stunde Null!
August 1952 ,eher weniger legal, nutzten die Sportfreunde eine nahegelegende Waldlichtung für ihre Übungsstunden. Was an Erfahrungen, Kenntnissen und Geräten fehlte, wurde durch Begeisterung und Eifer ausgeglichen. Dabei wurden harte, an Fanatismus grenzende Diskussionen über Abrichtemethoden geführt. eine Werbeveranstaltung gemeinsam mit der OG Burkhardtsdorf, brachte den notwendigen Aufschwung und neue Mitglieder.